Guter Hoffnung ?! Schwangerschaftsberatung bei Pränataldiagnostik (PND)

Einfach schwanger sein und sich nach 9 Monaten aufs Kind freuen ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Schwangere Personen werden von Beginn ihrer Schwangerschaft an mit Entscheidungen über die Inanspruchnahme verschiedenster diagnostischer Möglichkeiten bezüglich möglicher Erkrankungen des Fötus konfrontiert.
Ist mehr Wissen für schwangere Personen immer ein Vorteil?
Welche Konsequenzen ergeben sich für Schwangere aus dem Wissen?
Wie kann psychosoziale Beratung in dieser Situation unterstützend wirken?

Und welche Gefühle können Beratungen im Bereich der Pränataldiagnostik bei Fachkräften auslösen und wie könnte ein Umgang damit aussehen?

Die Fortbildung soll Berater*innen aus Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstellen mehr Sicherheit geben, schwangere Personen im Zusammenhang der vorgeburtlichen Untersuchungen auf deren eigenen persönlichen Weg zu unterstützen.
Fortbildungsinhalte werden sein:
1.  Vorstellung der unterschiedlichen pränataldiagnostischen Untersuchungsmethoden: Welche Methoden sind gängig? Wie zuverlässig und aussagekräftig sind diese Methoden?
2. Umgang mit einem auffälligen Befund. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur „klassischen“ Schwangerschaftskonfliktberatung. Inhalt und Ziele der psychosozialen Beratung.
3. Informationen zu einem Leben mit einem Kind mit Behinderung.
4. Der späte Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation.
5. Reflexion der eigenen persönliche Haltung und Selbstfürsorge.

Zielgruppe: Berater*innen aus Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen

 

Kontakt für Anmeldung: Corinna.Reinhardt-Timmer@awo-niederrhein.de

Zurück